26.04.2012: Girls’ Day – Vielseitiges Programm in einer vielseitigen Behörde
Auch dieses Jahr öffnete das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wieder seine Türen für den Girls` Day. Der diesjährige Girls’ Day stand ganz im Zeichen der Vielfalt der Tätigkeiten und Berufe in unserer breit aufgestellten Behörde. Das Motto lautete: „Behördenarbeit – doch spannender als man denkt!“
Zum neunten Mal hatten 16 Schülerinnen ab der fünften Klasse im BAFA die Möglichkeit, in technische und naturwissenschaftliche Berufe hineinzuschnuppern und die wichtigsten Arbeitsbereiche des BAFA kennenzulernen.
Auch ernste Themen wie die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen oder der Handel mit sensiblen Bauteilen oder Stoffen hierfür wurden anschaulich dargestellt. Was ist das sicherheitspolitische Umfeld? Wie setzt das BAFA die vielen Rechtsakte konkret um, damit Ausfuhrkontrolle ihren Zweck erfüllen kann? – In einzelnen Vorträgen ging es dann genauer darum, was Exportkontrolle eigentlich bedeutet und warum hiermit zwei ganze Abteilungen befasst sind. Die Gelegenheit, aus Nachrichten und Gesprächen bekannte Themen dort erklärt zu bekommen, wo tagtäglich damit gearbeitet wird, wollte sich niemand entgehen lassen.
Der Bereich Energiewirtschaft und Klimaschutz stellte sich unter dem Titel „Mein Haus soll nicht frieren“ vor. Hierbei ging es unter anderem um die Fragen „Wie können erneuerbare Energien und Energieeinsparung unsere Umwelt schützen?“ und „Was tut das BAFA hierfür ?“.
Speziell zum Arbeitsbereich von Juristinnen gab es einen weiteren Vortrag, zieht sich dieses Fach doch durch sämtliche Aufgabenbereiche der öffentlichen Verwaltung.
Feuer und eine Menge Qualm gab es dann bei chemischen Experimenten, die zeigten, welch verblüffende Energie sich durch scheinbar einfache Reaktionen bei handelsüblichen Stoffen entlädt.
Da auch moderne Behördenarbeit ohne zeitgemäße IT nicht denkbar ist, war eine Hälfte des praktischen Teils der Frage „Wie werde ich IT’ler?“ / „Das Rechenzentrum im BAFA“ gewidmet. Hier konnte mit Hilfe eines kleinen Programms selbst probiert werden, wie die Grundlagen einer Homepage entwickelt werden. Die andere Hälfte war ein Technikwettbewerb. Hierbei konnten die Mädchen anhand von Beispielen eigenständig entscheiden, welche Waren in kritische und nicht kritische Länder exportiert werden dürfen. Die Beteiligung hierbei war sehr groß und es wurde auch sehr engagiert diskutiert.
Die Ausbildungsmöglichkeiten im BAFA wurden von ehemaligen Auszubildenden vorgestellt und rundeten das Programm ab. Sie standen Rede und Antwort und konnten Anreize und Perspektiven eröffnen.
Mit großer Begeisterung nahmen die Mädchen zum Schluss des Tages an dem gemeinsamen BAFA-Outburst-Spiel teil, bei dem Begriffe zu wichtigen Bereichen aus Staat und Gesellschaft sowie Informationen vom Tag innerhalb kürzester Zeit in die Runde gerufen werden.
Am Ende des spannenden und abwechslungsreichen Tages überreichte BAFA-Präsident Dr. Arnold Wallraff die Teilnahme-Urkunden an die Teilnehmerinnen. Die siegreiche Gruppe des Technikwettbewerbes wurde vom Bürgermeister der Stadt Eschborn, Herrn Wilhelm Speckhardt, mit Preisen ausgezeichnet. Jedes Mädchen erhielt außerdem ein Erinnerungsfoto, das am Schreibtisch des Präsidenten gemacht worden war.
Der Mädchen-Zukunftstag ist die bislang größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative für Mädchen in Deutschland. Dieses jährlich wiederkehrende Veranstaltungsangebot ist eine wichtige Möglichkeit, das Berufsspektrum von Mädchen hin zu technischen, naturwissenschaftlichen und handwerklichen Berufen zu erweitern.



