31.08.2005: Filmstatistik 2004
Die Auswertung für 2004 basiert auf Meldungen von 103 Filmfirmen.
Die Filmstatistik ist nach Auswertungsrechten, d. h. nach TV-, Kino- oder Audio/Video-Rechten aufgeschlüsselt. Filmein- und -ausfuhr sowie Filme deutschen und Filme nichtdeutschen Ursprungs sind nach Auswertungsgebieten gegliedert. Darüber hinaus sind Lizenzgeber- bzw. Lizenznehmerländer einzeln aufgeführt.
Während sich die gezahlten Lizenzentgelte im Vergleich zum Vorjahr um 43.410.657 Euro auf 1.057.757.163 Euro verringerten, erhöhte sich der Erlös bei der Vergabe von Lizenzrechten um 80.926.462 Euro auf 328.271.925 Euro. Das Handelsdefizit lag bei 729.485.238 Euro und nahm damit um fast 15 Prozent ab.
Bei der Vergabe von Lizenzrechten entfielen auf Erlöse für Filme deutschen Ursprungs 69.854.012 Euro und für Filme ausländischen Ursprungs 258.417.913 Euro.
Das Medium „Fernsehen“ spielt bei dem Erwerb von (Sende-) Rechten an Filmen weiter eine wesentliche Rolle. So war das ausländische Fernsehen Haupterwerber von Rechten an 7.340 Filmen deutschen Ursprungs mit einem Entgelt von 32.045.488 Euro Das entspricht mehr als 45 Prozent der Gesamtsumme für Lizenzrechte an Filmen deutschen Ursprungs.
Bei dem Erwerb von Senderechten an Filmen aus dem Ausland lag ebenfalls das Fernsehen vorn.
In 2004 erwarben die Schweiz und Lichtenstein die meisten Lizenzen an Filmen deutschen Ursprungs mit einem Gesamtwert von 17.206.246 Euro und lösten damit Frankreich ab, das im Vorjahr Haupterwerber war.
Auch in diesem Jahr bezog Deutschland bei weitem die meisten Lizenzen für Filme mit Ursprung in den USA mit einem Gesamtwert von 787.030.752 Euro, das entspricht im Verhältnis zu den anderen Lizenzgeberländern einem Anteil von fast 75 Prozent.
Weitere Angaben sind der Filmstatistik 2004 zu entnehmen, die kostenlos unter folgender Adresse erhältlich ist:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
– Referat 416 –
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn
Fax-Nummer: 06196 908-800
Die Filmstatistik ist außerdem auch im Internet abrufbar unter: www.bafa.de



