28.04.2005: Ich saß im Präsidentensessel!
„Ich saß im Präsidentensessel“, freute sich Patricia Teske, eine der 21 jungen Damen, die am heutigen Girlsday im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) das Leben in einer Bundesbehörde auf lockere Art kennen lernen konnten. Schon mal „Probesitzen“, wie es denn wäre, Karriere im Öffentlichen Dienst zu machen, das war der Höhepunkt für viele Teilnehmerinnen. Der Präsident des BAFA, Herr Dr. Bernhard Heitzer, hatte dafür eigens seinen persönlichen Stuhl zur Verfügung gestellt, so konnte „Frau“ einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, im Chefsessel einer großen Behörde zu sitzen. Das Ereignis wurde festgehalten und jedes Mädchen bekam zum Abschluss nicht nur eine Teilnehmerurkunde, sondern auch das Bild von sich im Präsidentensessel überreicht.
Zum sogenannten Mädchenzukunftstag waren die „Girls“ neugierig ins BAFA gekommen, um die technischen Berufe im BAFA und die Karrieremöglichkeiten in einer Bundesbehörde kennen zu lernen. Anreize und Impulse, eine gute Ausbildung anzustreben, erhielten sie viele. Beim Ausfuhrspiel durften sie selber darüber entscheiden, ob eine Ware an einen bestimmten Empfänger im Ausland geliefert werden sollte. Da ging es um Graphitstangen, LKW-Zugmaschinen oder Glasfaserkabel. Keine leichte Aufgabe. „Könnte mit der Ware der in diesem Land tobende Bürgerkrieg nicht weiter angefacht werden?“ fragten sich die Mädchen. Die Technikerinnen und Techniker des BAFA zeigten mit Elan und Geduld, welch schwierige Fragen der Arbeitsalltag in der Außenwirtschaft bereithält. Zur (Ent-)Spannung führte ein BAFA Chemiker Experimente durch. Grüne Flamen und wie von Zauberhand wachsende Zuckerkristalle faszinierten alle Teilnehmerinnen.
Ein Besuch des Rechenzentrums gewährte tiefe Einblicke in die IT-Welt des BAFA. Dazu erhielten die Mädchen Informationen über IT-Berufsfelder und die entsprechenden Ausbildungswege.
Die Mädchen konnten im BAFA aber nicht nur etwas über Technik und die Bedeutung einer guten Ausbildung lernen. Sie bekamen auch Einblick in die Welt der Wirtschaft, warum das BAFA Exportkontrolle betreibt, den Mittelstand unterstützt oder den „Häuslebauer“ fördert, der eine umweltfreundliche Warmwassererzeugung installieren möchte.
Die Förderung von Solaranlagen und deren Funktion lernten die Girls dabei so kennen, dass sogar die Eltern der Mädchen etwas von diesem Tag haben werden. Denn ihre Töchter kamen nicht nur mit neuem Wissen nach Hause, sondern sie brachten gleich noch das Infomaterial und ein Antragsformular auf Förderung einer solchen Anlage durch das BAFA mit.
Eindrücke vom Girlsday im BAFA finden sich auf der Homepage des BAFA www.bafa.de . Dort gibt es auch ausführliche Informationen zu den drei Kompetenzbereichen des Bundesamtes:
Außenwirtschaft, Wirtschaftsförderung und Energie.



