Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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Förderung

Die Förderung von Energiedienstleistungen und von Investitionen in effiziente Techniken dient dazu, die im Energiekonzept der Bundesregierung gesetzten Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz zu erreichen.

Finger auf einer Taste mit der Bezeichnung Förderung auf einer Tastatur Quelle: © Fotolia.com/momius

Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen

Wirksame Fördermaßnahmen setzen Anreize, bestehende Informationsangebote oder besonders effiziente oder innovative Technologien zu nutzen. Hierbei gewährt der Bund Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wurden zahlreiche zusätzliche Maßnahmen zur Energieeffizienzförderung eingeführt. Zwischen 2016 und 2020 stellt die Bundesregierung insgesamt 17 Milliarden Euro zur Förderung der Energieeffizienz bereit.

BAFA-Förderübersicht

Der folgende Überblick zeigt die verschiedenen Förderprogramme des BAFA im Energiebereich. Das BAFA administriert die Programme im Auftrag des BMWi bzw. des BMU. Entsprechend der Zielgruppe, zu der Sie gehören (1. Privatperson, 2.Unternehmen, 3. Kommune und sonstige Einrichtung), können Sie sich gezielt über die einzelnen Fördermöglichkeiten informieren.

Privatpersonen

Elektromobilität

Der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines förderfähigen elektrisch betriebenen Fahrzeugs wird über das Förderprogramm Elektromobilität mit bis zu 2.000 Euro gefördert, wenn der Automobilhersteller den Kauf mit dem gleichen Anteil unterstützt. Bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen benötigen Sie nur noch einen Kauf- oder Leasingvertrag bzw. eine verbindliche Bestellung über das Fahrzeug. Mit diesen Unterlagen können Sie dann einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nun haben Sie neun Monate Zeit um den Erwerb des Fahrzeuges abzuschließen und das Fahrzeug zuzulassen, so dass Lieferzeiten abgefangen werden. Die Fahrzeugrechnung und der Zulassungsnachweis ist über das beim BAFA zur Verfügung stehende Portal zu übermitteln. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Energieberatung für Wohngebäude

Bei der geförderten Energieberatung zeigt Ihnen der Berater den Sanierungsbedarf Ihres Wohnhauses auf und macht konkrete Modernisierungsvorschläge. Die Ergebnisse der Energieberatung kann er Ihnen in einem individuellen Sanierungsfahrplan übersichtlich darstellen. Für die Inanspruchnahme der Förderung wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Energieberater, dieser kümmert sich um die gesamte Abwicklung. Die Förderung wird direkt in der Beratungsrechnung in Abzug gebracht. Unter dem Strich zahlen Sie bis zu 60% weniger für eine umfassende Energieberatung.

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Biomasse

Für die Installation einer umweltschonenden Biomasseanlage (Pelletofen mit Wassertasche, Pelletkessel, Hackschnitzel- sowie Scheitholzvergaserkessel) erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 8.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Biomasseanlage entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Thermische Solarkollektoranlage

Für die Errichtung oder Erweiterung einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung und Raumheizungsunterstützung erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 20.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Solarkollektoranlage entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Wärmepumpe

Für die Errichtung  einer Wärmepumpenanlage erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 15.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Wärmepumpe entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen  Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Visualisierung

In Einrichtungen mit Publikumsverkehr können Geräte zur Darstellung der aus erneuerbaren Energien erzeugten Energiemenge mit bis zu 1.200 Euro gefördert werden. Der Antrag auf Förderung ist vor Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages zu stellen. Nach Prüfung der Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Maßnahme innerhalb von neun Monaten umgesetzt werden. Nach Abschluss der Maßnahme sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Heizungsoptimierung

Im Förderprogramm „Heizungsoptimierung" wird der Austausch von ineffizienten Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen sowie die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich inklusive begleitender Maßnahmen (voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Strangventile, Technik zur Volumenstromregelung, Separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces, Pufferspeicher, Einstellung der Heizkurve) mit bis zu 30% und max. 25.000 Euro der Nettoinvestitionskosten gefördert. Wenn Sie sich für eine förderfähige Investition entscheiden und die Antragsvoraussetzungen erfüllen, müssen Sie sich vor der Auftragsvergabe online beim BAFA registrieren. Sie können dann innerhalb von sechs Monaten durch einen qualifizierten Handwerker die notwendigen Geräte einbauen bzw. die Heizungsoptimierung durchführen lassen. Danach können Sie Ihren Antrag über das vom BAFA zur Verfügung gestellte Portal unter Angabe Ihrer Registrierungsnummer mit den erforderlichen Rechnungsunterlagen einreichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kleinserien Klimaschutzprodukte (Modul 3)

Modul 3: Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden

Im Rahmen von Modul 3 der Kleinserien-Richtlinie werden dezentrale Wärmeübertrager in Duschrinnen, Duschtassen und Duschrohren sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem gesamten, im Gebäude anfallenden Grauwasser mit maximal 30 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten gefördert. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kraft-Wärme-Kopplung: Mini-KWK

Im Programm „Mini-KWK" werden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Blockheizkraftwerke) mit einer Leistung bis 20 kWel in bestehenden Gebäuden mit bis zu 3.500 Euro (Basisförderung) gefördert. Zuzüglich ist eine Bonusförderung möglich. Wenn Sie sich für die Errichtung einer förderfähigen Mini-KWK-Anlage entscheiden und die Antragsvoraussetzungen erfüllen, müssen Sie vor Maßnahmenbeginn (Auftragserteilung) einen Förderantrag einreichen. Nach dem Erhalt der Eingangsbestätigung dürfen Sie mit der Maßnahme beginnen. Die Anlage muss innerhalb von neun Monaten in Betrieb genommen werden. Anschließend sind dem BAFA die erforderlichen Unterlagen zur Prüfung zu übermitteln. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Unternehmen

Beratung zum Energiespar-Contracting

Gefördert werden verschiedene Beratungsleistungen zum Contracting um Energiesparpotentiale in Liegenschaften zu erschließen. Mit der Orientierungsberatung wird die Eignung Ihrer Liegenschaften für ein Energiespar-Contracting durch einen Berater (Projektentwickler) geprüft. Sie wird mit 80% und bis zu 2.000 Euro gefördert. Im Rahmen der Umsetzungsberatung kann die Beratung zur Umsetzung eines Energiespar-Contracting-Projektes mit bis zu 50% und max. 12.500 Euro gefördert werden. Falls die Liegenschaften nicht für ein Energiespar-Contracting geeignet sind, kann die Umsetzung eines anderen Contracting-Modells durch eine Ausschreibungsberatung unterstützt werden (Förderung 30% bis zu 2.000 Euro). Für die Inanspruchnahme der Förderung müssen Sie zuerst einen Antrag stellen. Ihr Projektentwickler muss, falls noch nicht erfolgt, durch den Nachweis seiner Qualifikationen eine Freigabe für das Programm beantragen. Erst nach Erteilung des Zuwendungsbescheids darf der Projektentwickler die Beratung durchführen. Diese muss innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein. Anschließend sind die entsprechenden Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Einsparzähler

Im Pilotprogramm „Einsparzähler" werden Unternehmen gefördert, die bei Endkunden innovative Pilotprojekte zur Einsparung von leitungsgebundenen Energien wie Strom, Gas, Wärme und Kälte erproben und in den Markt einführen wollen. Wenn Sie ein Pilotvorhaben planen, in dem die Energieverbrauchsdaten geräte- oder anlagengruppenscharf erfasst werden und auf dieser Basis Energieeinsparpotentiale IT-gestützt und individualisiert ermittelt werden, kann dieses Förderprogramm Sie hierbei finanziell unterstützen. Antragsteller müssen vor Beginn des Projektes einen Förderantrag stellen. Je Projekt können bis zu 1 Million Euro mit einer Förderintensität von 25% bis zu 50% der Projektkosten ausgezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt hierbei zur einen Hälfte auf Grundlage der nachgewiesenen Projektkosten, zur anderen Hälfte auf der Grundlage erwiesenermaßen eingesparter Energie. Der Projektzeitraum beträgt bis zu 5 Jahre.

Elektromobilität

Der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines förderfähigen elektrisch betriebenen Fahrzeugs wird über das Förderprogramm Elektromobilität mit bis zu 2.000 Euro gefördert, wenn der Automobilhersteller den Kauf mit dem gleichen Anteil unterstützt. Bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen benötigen Sie nur noch einen Kauf- oder Leasingvertrag bzw. eine verbindliche Bestellung über das Fahrzeug. Mit diesen Unterlagen können Sie dann einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nun haben Sie neun Monate Zeit um den Erwerb des Fahrzeuges abzuschließen und das Fahrzeug zuzulassen, so dass Lieferzeiten abgefangen werden. Die Fahrzeugrechnung und der Zulassungsnachweis ist über das beim BAFA zur Verfügung stehende Portal zu übermitteln. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Energieberatung für Wohngebäude

Bei der geförderten Energieberatung zeigt Ihnen der Berater den Sanierungsbedarf Ihres Wohnhauses auf und macht konkrete Modernisierungsvorschläge. Die Ergebnisse der Energieberatung kann er Ihnen in einem individuellen Sanierungsfahrplan übersichtlich darstellen. Für die Inanspruchnahme der Förderung wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Energieberater, dieser kümmert sich um die gesamte Abwicklung. Die Förderung wird direkt in der Beratungsrechnung in Abzug gebracht. Unter dem Strich zahlen Sie bis zu 60% weniger für eine umfassende Energieberatung.

Energieberatung Mittelstand

Die geförderte Energieberatung zeigt Ihnen wirtschaftlich sinnvolle Energieeffizienzmaßnahmen in den Bereichen Gebäude, Anlagentechnik und Nutzerverhalten für Ihr kleines oder mittleres Unternehmen auf. Die Beratung wird mit bis zu 80% der Honorarkosten und maximal 1.200 bzw. 6.000 Euro gefördert. Der Antrag auf Förderung muss vor Auftragsvergabe gestellt werden. Ein Vertragsabschluss vor Antragstellung ist zulässig, wenn die Wirksamkeit des Vertrags von der Förderzusage abhängig gemacht wird. Dem Antrag sind ein Kostenvoranschlag sowie eine Selbstverpflichtung des Energieberaters zur neutralen Energieberatung beizufügen. Beauftragen dürfen Sie einen Energieberater, den das BAFA für das Programm zugelassen hat. Die Beratung muss innerhalb von zwölf Monaten, nachdem Sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben, erfolgen. Im Anschluss an die Beratung müssen innerhalb von drei Monaten alle im Bescheid genannten Unterlagen eingereicht werden, damit Ihnen der Förderbetrag überwiesen werden kann.

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Biomasse

Für die Installation einer umweltschonenden Biomasseanlage (Pelletofen mit Wassertasche, Pelletkessel, Hackschnitzel- sowie Scheitholzvergaserkessel) erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 8.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Biomasseanlage entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Thermische Solarkollektoranlage

Für die Errichtung oder Erweiterung einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung und Raumheizungsunterstützung erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 20.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Solarkollektoranlage entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Wärmepumpe

Für die Errichtung  einer Wärmepumpenanlage erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 15.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Wärmepumpe entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen  Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Visualisierung

In Einrichtungen mit Publikumsverkehr können Geräte zur Darstellung der aus erneuerbaren Energien erzeugten Energiemenge mit bis zu 1.200 Euro gefördert werden. Der Antrag auf Förderung ist vor Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages zu stellen. Nach Prüfung der Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Maßnahme innerhalb von neun Monaten umgesetzt werden. Nach Abschluss der Maßnahme sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Heizungsoptimierung

Im Förderprogramm „Heizungsoptimierung" wird der Austausch von ineffizienten Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen sowie die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich inklusive begleitender Maßnahmen (voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Strangventile, Technik zur Volumenstromregelung, Separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces, Pufferspeicher, Einstellung der Heizkurve) mit bis zu 30% und max. 25.000 Euro der Nettoinvestitionskosten gefördert. Wenn Sie sich für eine förderfähige Investition entscheiden und die Antragsvoraussetzungen erfüllen, müssen Sie sich vor der Auftragsvergabe online beim BAFA registrieren. Sie können dann innerhalb von sechs Monaten durch einen qualifizierten Handwerker die notwendigen Geräte einbauen bzw. die Heizungsoptimierung durchführen lassen. Danach können Sie Ihren Antrag über das vom BAFA zur Verfügung gestellte Portal unter Angabe Ihrer Registrierungsnummer mit den erforderlichen Rechnungsunterlagen einreichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kälte- und Klimaanlagen

Im Programm „Kälte- und Klimaanlagen" wird die Neuerrichtung oder die Voll- bzw. Teilsanierung von Kälte- und Klimaanlagen mit maximal 150.000 Euro, bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben, gefördert. Antragsberechtigte müssen vor Beginn der Umsetzung einer förderfähigen Maßnahme einen Förderantrag einreichen. Gegebenenfalls sind für die Antragstellung weitere Nachweise beizufügen. Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids darf mit der Maßnahme begonnen werden. Die Anlage muss innerhalb von zwölf Monaten errichtet und vom Autraggeber abgenommen werden. Danach sind die erforderlichen Nachweise zur Prüfung einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kleinserien Klimaschutzprodukte

Modul 1: Kleinstwasserkraftanlagen in technischen Installationen bis 30 kWel

Im Rahmen von Modul 1 der Kleinserien-Richtlinie werden Kleinstwasserkraftanlagen, die in technische Installationen, wie beispielsweise Abwasser- oder Trinkwassernetze, integriert werden, mit maximal 30 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten gefördert. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Modul 2: Anlagen zur lokalen Sauerstoffproduktion

Im Rahmen von Modul 2 der Kleinserien-Richtlinie werden Anlagen zur Sauerstoffproduktion (mit einer Produktionskapazität bis zu 500 Normkubikmeter pro Stunde) gefördert, bei denen die Erzeugung am Ort des Sauerstoffverbrauchs erfolgt (dezentrale Erzeugung). Die Förderhöhe beträgt 20 bzw. 30 Prozent der förderfähigen Anschaffungs- und Installationskosten. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Modul 3: Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden

Im Rahmen von Modul 3 der Kleinserien-Richtlinie werden dezentrale Wärmeübertrager in Duschrinnen, Duschtassen und Duschrohren sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem gesamten, im Gebäude anfallenden Grauwasser mit maximal 30 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten gefördert. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Modul 4: Bohrgeräte für innovative Erdwärmespeichersonden

Im Rahmen von Modul 4 der Kleinserien-Richtlinie werden Ausgaben für die Anschaffung von Anlagen für effiziente Bohrungen (Bohrgestänge mit Schutzverrohrung und Bohrkopf oder Hohlbohrschnecke) für Erdwärmespeichersonden gefördert. Die Förderhöhe beträgt 40 Prozent der Anschaffungskosten und maximal 20.000 Euro pro Gerät. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines verbindlichen Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Modul 5: Schwerlastfahrräder

Im Rahmen von Modul 5 der Kleinserien-Richtlinie werden Ausgaben für die Anschaffung von elektrisch angetriebenen Schwerlastenfahrrädern, Schwerlastenanhängern oder Gespannen gefördert. Die Förderhöhe beträgt 30 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro Lastenfahrrad, -anhänger oder Gespann. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Abschluss eines Kaufvertrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides haben Sie sechs Monate Zeit, das Fahhrad, den Anhänger oder das Gespann anzuschaffen. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kraft-Wärme-Kopplung: Mini-KWK

Im Programm „Mini-KWK" werden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Blockheizkraftwerke) mit einer Leistung bis 20 kWel in bestehenden Gebäuden mit bis zu 3.500 Euro (Basisförderung) gefördert. Zuzüglich ist eine Bonusförderung möglich. Wenn Sie sich für die Errichtung einer förderfähigen Mini-KWK-Anlage entscheiden und die Antragsvoraussetzungen erfüllen, müssen Sie vor Maßnahmenbeginn (Auftragserteilung) einen Förderantrag einreichen. Nach dem Erhalt der Eingangsbestätigung dürfen Sie mit der Maßnahme beginnen. Die Anlage muss innerhalb von neun Monaten in Betrieb genommen werden. Anschließend sind dem BAFA die erforderlichen Unterlagen zur Prüfung zu übermitteln. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Querschnittstechnologien

Im Förderprogramm „Querschnittstechnologien" werden Investitionen in die Steigerung der Energieeffizienz finanziell unterstützt. Das Programm unterscheidet Einzelmaßnahmen (Förderung bis zu 30.000 Euro) und die Optimierung technischer Systeme (Förderung bis zu 150.000 Euro) auf Basis eines Energiekonzepts. Förderfähig sind die Investitionen in verschiedene Hocheffizienz-Technologien (Elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen für die industrielle und gewerbliche Anwendung (ohne Heizwärme und Warmwasserversorgung), Ventilatoren und Anlagen zur Wärmerückgewinnung in raumlufttechnischen Anlagen, Druckluftsysteme und Anlagen zur Wärmerückgewinnung in Drucklufterzeugern, Wärmerückgewinnung bzw. Abwärmenutzung in Prozessen innerhalb des Unternehmens, Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteilen). Als Antragsberechtigter müssen Sie vor Maßnahmenbeginn einen Antrag stellen. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids muss die Maßnahme innerhalb von neun Monaten umgesetzt werden. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Wärmenetze 4.0

Mit der Förderung von „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0" wird die Realisierung von Wärmenetzsystemen, die sich durch spezielle technische Anforderungen auszeichnen, mit bis zu 50% der förderfähigen Kosten und max. 15.000.000 Euro gefördert. Charakteristisch für die Wärmenetzsysteme 4.0 sind etwa ein hoher Anteil erneuerbarer Energien, die effiziente Nutzung von Abwärme und ein deutlich niedrigeres Temperaturniveau. In Rahmen des Förderprogramms wird auch die Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit bis zu 60% der förderfähigen Kosten und max. 600.000 Euro unterstützt. Ausgaben für Kundeninformationen zur Erhöhung der Anschlussquote sowie eine projektbezogene wissenschaftliche Kooperation sind ebenso im Rahmen des Programms förderfähig. Für die Inanspruchnahme der Förderung müssen Sie vor Projektbeginn einen Antrag auf Förderung stellen. Die Durchführung der Machbarkeitsstudie muss innerhalb von 12 Monaten erfolgen. Für die Realisierung eines Wärmenetzes stehen Ihnen 48 Monate zur Verfügung.

Kommunen und sonstige Einrichtungen

Beratung zum Energiespar-Contracting

Gefördert werden verschiedene Beratungsleistungen zum Contracting um Energiesparpotentiale in Liegenschaften zu erschließen. Mit der Orientierungsberatung wird die Eignung Ihrer Liegenschaften für ein Energiespar-Contracting durch einen Berater (Projektentwickler) geprüft. Sie wird mit 80% und bis zu 2.000 Euro gefördert. Im Rahmen der Umsetzungsberatung kann die Beratung zur Umsetzung eines Energiespar-Contracting-Projektes mit bis zu 50% und max. 12.500 Euro gefördert werden. Falls die Liegenschaften nicht für ein Energiespar-Contracting geeignet sind, kann die Umsetzung eines anderen Contracting-Modells durch eine Ausschreibungsberatung unterstützt werden (Förderung 30% bis zu 2.000 Euro). Für die Inanspruchnahme der Förderung müssen Sie zuerst einen Antrag stellen. Ihr Projektentwickler muss, falls noch nicht erfolgt, durch den Nachweis seiner Qualifikationen eine Freigabe für das Programm beantragen. Erst nach Erteilung des Zuwendungsbescheids darf der Projektentwickler die Beratung durchführen. Diese muss innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein. Anschließend sind die entsprechenden Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Energieanalysen von öffentlichen Abwasseranlagen

Im Programm „Energieanalysen von öffentlichen Abwasseranlagen" wird die Beratung zur Verbesserung der Energieeffizienz von öffentlichen Abwasseranlagen mit 30% der Beratungsausgaben bis zu 30.000 Euro gefördert. Wenn Sie die Voraussetzungen des Beratungsempfängers erfüllen und eine Energieanalyse für eine öffentliche Abwasseranlage in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich bitte vor Maßnahmenbeginn an einen qualifizierten Energieberater. Dieser kann nach entsprechender Anerkennung im Rahmen des Förderprogramms aller weiteren Schritte veranlassen. Der Berater erstellt unter anderem einen Abschlussbericht und nennt Sofortmaßnahmen zur Energieeinsparung. Die Durchführung der Sofortmaßnahmen muss der Beratungsempfänger vor der Auszahlung der Förderung bestätigen. Die entsprechende Förderung wird Ihnen in der Beraterrechnung in Abzug gebracht.

Energieberatung für kommunale Nichtwohngebäude

Die Ermittlung des Energiesparpotenzials bei kommunalen Liegenschaften wird durch das Programm „Energieberatung Nichtwohngebäude" mit bis 80% der Kosten (bis zu 15.000 Euro) finanziell unterstützt. Wenn Sie die die Voraussetzungen als Beratungsempfänger erfüllen und eine Beratung für ein Nichtwohngebäude in Anspruch nehmen möchten, ist eine entsprechende Ausschreibung vorzunehmen. Qualifizierte Energieberater veranlassen dann alle weiteren Schritte. Die Förderung wird direkt in der Beratungsrechnung in Abzug gebracht.

Energieberatung für Wohngebäude

Bei der geförderten Energieberatung zeigt Ihnen der Berater den Sanierungsbedarf Ihres Wohnhauses auf und macht konkrete Modernisierungsvorschläge. Die Ergebnisse der Energieberatung kann er Ihnen in einem individuellen Sanierungsfahrplan übersichtlich darstellen. Für die Inanspruchnahme der Förderung wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Energieberater, dieser kümmert sich um die gesamte Abwicklung. Die Förderung wird direkt in der Beratungsrechnung in Abzug gebracht. Unter dem Strich zahlen Sie bis zu 60% weniger für eine umfassende Energieberatung.

Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke von Kommunen

Gewinnungsphase

In der Gewinnungsphase des Programms "Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke" werden die notwendigen und angemessenen Sachausgaben des Netzwerkmanagers für die Gewinnung von mindestens sechs Netzwerkteilnehmern mit 100 % und bis zu 6.000 Euro gefördert. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides kann mit dem Projekt begonnen werden. Die Gewinnungsphase ist innerhalb von neun Monaten umzusetzen. Nach Abschluss der Maßnahme sind die erforderlichen Unterlagen einzureichen. Nach Prüfung der erforderlichen Unterlagen erfolgt die Auszahlung der Förderung.

 Netzwerkphase

Zur Steigerung der Energie- und/oder Ressourceneffizienz können sich Kommunen im Rahmen des Programms "Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke" zusammenschließen und gemeinsam, mittels Unterstützung durch ein Netzwerkteam, Energie- und/oder Ressourceneinsparungen erkennen und generieren. Die Förderung der Netzwerkphase ist unabhängig davon, ob eine Gewinnungsphase erfolgte. Für die Antragstellung ist grundsätzlich ein Zusammenschluss von sechs bis zwölf Netzwerkteilnehmern erforderlich. Die Netzwerkteilnehmer benötigen für die Durchführung sowie die Antragstellung einen Netzwerkmanager. Die Förderung bemisst sich nach den in der Netzwerkphase erforderlichen Ausgaben. Je Netzwerk sind bis zu 540.000 Euro Förderung möglich. Der Netzwerkstart (verbindlicher Vertragsschluss) darf erst nach Erteilung des Zuwendungsbescheides erfolgen. Der Netzwerkmanager agiert als Erstempfänger der Förderung und leitet den jeweiligen Förderanteil an die Netzwerkteilnehmer weiter. Im Rahmen der Nachweisführung sind vom Netzwerkmanager Zwischennachweise und ein Endnachweis zu erbringen.

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Biomasse

Für die Installation einer umweltschonenden Biomasseanlage (Pelletofen mit Wassertasche, Pelletkessel, Hackschnitzel- sowie Scheitholzvergaserkessel) erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 8.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Biomasseanlage entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Thermische Solarkollektoranlage

Für die Errichtung oder Erweiterung einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung und Raumheizungsunterstützung erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 20.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Solarkollektoranlage entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Wärmepumpe

Für die Errichtung  einer Wärmepumpenanlage erhalten Sie im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" eine Förderung von bis zu 15.000 Euro. Wenn Sie sich für die Installation einer förderfähigen Wärmepumpe entscheiden, müssen Sie vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsabschluss einen Antrag stellen. Nach Prüfung Ihrer Antragsunterlagen erhalten Sie einen  Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Anlage innerhalb von neun Monaten errichtet und in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Visualisierung

In Einrichtungen mit Publikumsverkehr können Geräte zur Darstellung der aus erneuerbaren Energien erzeugten Energiemenge mit bis zu 1.200 Euro gefördert werden. Der Antrag auf Förderung ist vor Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages zu stellen. Nach Prüfung der Antragsunterlagen erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides muss die Maßnahme innerhalb von neun Monaten umgesetzt werden. Nach Abschluss der Maßnahme sind die erforderlichen Nachweise einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Heizungsoptimierung

Im Förderprogramm „Heizungsoptimierung" wird der Austausch von ineffizienten Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen sowie die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich inklusive begleitender Maßnahmen (voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Strangventile, Technik zur Volumenstromregelung, Separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces, Pufferspeicher, Einstellung der Heizkurve) mit bis zu 30% und max. 25.000 Euro der Nettoinvestitionskosten gefördert. Wenn Sie sich für eine förderfähige Investition entscheiden und die Antragsvoraussetzungen erfüllen, müssen Sie sich vor der Auftragsvergabe online beim BAFA registrieren. Sie können dann innerhalb von sechs Monaten durch einen qualifizierten Handwerker die notwendigen Geräte einbauen bzw. die Heizungsoptimierung durchführen lassen. Danach können Sie Ihren Antrag über das vom BAFA zur Verfügung gestellte Portal unter Angabe Ihrer Registrierungsnummer mit den erforderlichen Rechnungsunterlagen einreichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kälte- und Klimaanlagen

Im Programm „Kälte- und Klimaanlagen" wird die Neuerrichtung oder die Voll- bzw. Teilsanierung von Kälte- und Klimaanlagen mit maximal 150.000 Euro, bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben, gefördert. Antragsberechtigte müssen vor Beginn der Umsetzung einer förderfähigen Maßnahme einen Förderantrag einreichen. Gegebenenfalls sind für die Antragstellung weitere Nachweise beizufügen. Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids darf mit der Maßnahme begonnen werden. Die Anlage muss innerhalb von zwölf Monaten errichtet und vom Autraggeber abgenommen werden. Danach sind die erforderlichen Nachweise zur Prüfung einzureichen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kleinserien Klimaschutzprodukte (Module 1-3 & 5)

Modul 1: Kleinstwasserkraftanlagen in technischen Installationen bis 30 kWel

Im Rahmen von Modul 1 der Kleinserien-Richtlinie werden Kleinstwasserkraftanlagen, die in technische Installationen, wie beispielsweise Abwasser- oder Trinkwassernetze, integriert werden, mit maximal 30 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten gefördert. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Modul 2: Anlagen zur lokalen Sauerstoffproduktion

Im Rahmen von Modul 2 der Kleinserien-Richtlinie werden Anlagen zur Sauerstoffproduktion (mit einer Produktionskapazität bis zu 500 Normkubikmeter pro Stunde) gefördert, bei denen die Erzeugung am Ort des Sauerstoffverbrauchs erfolgt (dezentrale Erzeugung). Die Förderhöhe beträgt 20 bzw. 30 Prozent der förderfähigen Anschaffungs- und Installationskosten. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Modul 3: Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden

Im Rahmen von Modul 3 der Kleinserien-Richtlinie werden dezentrale Wärmeübertrager in Duschrinnen, Duschtassen und Duschrohren sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem gesamten, im Gebäude anfallenden Grauwasser mit maximal 30 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten gefördert. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Erteilung eines Auftrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides können Sie die Leistung beauftragen und haben insgesamt zwölf Monate für die Inbetriebnahme der Anlage(n) Zeit. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Modul 5: Schwerlastfahrräder

Im Rahmen von Modul 5 der Kleinserien-Richtlinie werden Ausgaben für die Anschaffung von elektrisch angetriebenen Schwerlastenfahrrädern, Schwerlastenanhängern oder Gespannen gefördert. Die Förderhöhe beträgt 30 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro Lastenfahrrad, -anhänger oder Gespann. Sie müssen vor Umsetzung der Maßnahme d. h. vor Abschluss eines Kaufvertrages einen Förderantrag stellen. Nach Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides haben Sie sechs Monate Zeit, das Fahhrad, den Anhänger oder das Gespann anzuschaffen. Danach reichen Sie die Unterlagen zum Verwendungsnachweis elektronisch ein. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Kraft-Wärme-Kopplung: Mini-KWK

Im Programm „Mini-KWK" werden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Blockheizkraftwerke) mit einer Leistung bis 20 kWel in bestehenden Gebäuden mit bis zu 3.500 Euro (Basisförderung) gefördert. Zuzüglich ist eine Bonusförderung möglich. Wenn Sie sich für die Errichtung einer förderfähigen Mini-KWK-Anlage entscheiden und die Antragsvoraussetzungen erfüllen, müssen Sie vor Maßnahmenbeginn (Auftragserteilung) einen Förderantrag einreichen. Nach dem Erhalt der Eingangsbestätigung dürfen Sie mit der Maßnahme beginnen. Die Anlage muss innerhalb von neun Monaten in Betrieb genommen werden. Anschließend sind dem BAFA die erforderlichen Unterlagen zur Prüfung zu übermitteln. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Prüfung der Nachweisunterlagen.

Wärmenetze 4.0

Mit der Förderung von „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0" wird die Realisierung von Wärmenetzsystemen, die sich durch spezielle technische Anforderungen auszeichnen, mit bis zu 50% der förderfähigen Kosten und max. 15.000.000 Euro gefördert. Charakteristisch für die Wärmenetzsysteme 4.0 sind etwa ein hoher Anteil erneuerbarer Energien, die effiziente Nutzung von Abwärme und ein deutlich niedrigeres Temperaturniveau. In Rahmen des Förderprogramms wird auch die Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit bis zu 60% der förderfähigen Kosten und max. 600.000 Euro unterstützt. Ausgaben für Kundeninformationen zur Erhöhung der Anschlussquote sowie eine projektbezogene wissenschaftliche Kooperation sind ebenso im Rahmen des Programms förderfähig. Für die Inanspruchnahme der Förderung müssen Sie vor Projektbeginn einen Antrag auf Förderung stellen. Die Durchführung der Machbarkeitsstudie muss innerhalb von 12 Monaten erfolgen. Für die Realisierung eines Wärmenetzes stehen Ihnen 48 Monate zur Verfügung.

Info-Hotline Energieeffizienz

Im Rahmen der Kampagne „Deutschland macht's effizient.“ bietet das BMWi eine kostenlose Telefon-Hotline an. Unter 0800 0115000 können sich Bürger und Unternehmen über die zahlreichen Fördermöglichkeiten rund um Energieeffizienz informieren. Detaillierte Informationen gibt es auch im Internet unter Deutschland macht's effizient..

Weitere Informationsmöglichkeiten und Datenbanken für die Fördersuche finden Sie unter „Informationen zum Thema“.

Rolle der BfEE

Die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) unterstützt die Entwicklung konkreter, zielgerichteter Instrumente für die Weiterentwicklung des Energiedienstleistungsmarkts und zur Stimulierung von Investitionen in Energieeffizienz. So berät die BfEE das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Konzeption bzw. Überarbeitung verschiedener Förderprogramme des NAPE. Nach einer gemeinsamen Konzeptionsphase mit dem BMWi ist etwa das Pilotprogramm Einsparzähler entstanden. Ebenso unterstützt die BfEE das BMWi bei der Evaluierung und der Kontrolle der Zielerreichung verschiedener Förderprogramme.

Darüber hinaus informiert die BfEE  die Öffentlichkeit und die Marktteilnehmer über die zur Erreichung der Energieeinsparrichtwerte in Deutschland festgelegten finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen und stellt diese transparent dar (§ 9 Abs. 2 Satz 2 Nr. 10 EDL-G). Hierzu gehört auch die Information über aktuell bestehende Fördermöglichkeiten.

Informationen zum Thema

Hintergrund

Förderstrategie

Mit der neuen Förderstrategie möchte das BMWi die Beratungs- und Investitionsprogramme für Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbare Energien im Wärmebereich optimieren, indem diese neu gebündelt und adressatengerecht ausgerichtet werden. Die neue Förderstrategie soll schrittweise bis 2020 umgesetzt werden.

Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)

Mit dem NAPE hat die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket für diese Legislaturperiode auf den Weg gebracht, um die Potentiale für Energieeffizienz in Deutschland besser auszuschöpfen. Er ist ein wichtiges Steuerungsinstrument für die Energieeffizienzpolitik in Deutschland. Er definiert die strategische Ausrichtung der Effizienzpolitik.

Kostenlose Förderdatenbanken

Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderungen des Bundes, der Länder und der EU finden Sie in der Förderdatenbank des BMWi. Über eine Suchfunktion ermitteln Sie hier gezielt die für Sie passenden Förderprogramme.

Förderdatenbank BINE-Informationsdienst

Ausschließlich Förderprogramme für Privathaushalte enthält die Förderdatenbank BINE-Informationsdienst (Anbieter: FIZ Karlsruhe – gefördert vom BMWi).

Fördermittelcheck CO2-online

Der Fördermittelcheck der gemeinnützigen CO2-online GmbH bezieht sich nur auf Wohngebäude (gefördert vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit).

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das BAFA administriert eine Vielzahl von Förderprogrammen des Bundes. Eine Übersicht der Förderprogramme finden Sie auf der Themenseite Energie des BAFA.

Gemeinden und Energieversorger

Fragen Sie auch bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem örtlichen Energieversorger an. Häufig bieten diese auf lokaler Ebene weitere Fördermöglichkeiten an.

ELENA-Förderung der EU

ELENA ist eine gemeinsame Initiative der EIB und der Europäischen Kommission. Es gibt Zuschüsse für die technische Hilfe bei Projekten in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nahverkehr.

Energieberatersuchen

Energieeffizienz-Expertenliste

Für die Suche nach Energieberatern in der Nähe bietet Ihnen die Energieeffizienz-Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes eine Informationsmöglichkeit.

Anbieterliste

Weitere Anbieter von Energiedienstleistungen finden Sie auch auf der von der BfEE geführten Anbieterliste nach EDL-G.

Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale für private Haushalte kann auf etwa 500 unabhängige Energieberater in ganz Deutschland zurückgreifen. Die verschiedenen Angebote reichen von Online- und Telefonberatungen über Beratungsgespräche in den Verbraucherzentralen bis hin zu Terminen zu Hause. Für einkommensschwache Haushalte ist diese Beratung sogar kostenlos.